RailsConf Europe Tag 1 (eigentlich Tag 2 – we’re cheap)

Mein erster Tag auf meiner ersten RailsConf ist zu Ende und die Eindrücke des für meine Begriffe völlig überfüllten Maritim Hotels in Berlin sind verarbeitet.

Die Organisation war bisher tadellos, was für den Preis wohl auch nicht anders zu erwarten war – wieviel verdient O’Reilly eigentlich mit diesen Konferenzen?

Die Sessions am heutigen Tag schwankten zwischen sehr guten bis weniger guten Auftritten, was für mich zwar nicht anders zu erwarten war, aber doch tief in mir drin die Frage aufkommen lässt, ob es so schwer ist, die Slots für solche Veranstaltungen zu füllen, dass keiner sich die Vorträge mal anhört. Ich habe jedenfalls nach so mancher Session in ziemlich enttäuschte Gesichter geschaut und auch der konferenzbegleitende IRC Channel (Web2.0 Elite!) war oft von eher negativen Kommentaren erfüllt. Könnte aber auch an der generell eher meckerigen Grundhaltung von Entwicklern gelegen haben.

Sehr erfrischend finde ich hingegen, dass die Vorträge nicht wie im letzten Jahr (hab ich mir sagen lassen) aus der Vorstellung von halbgaren Plugins bestehen, sondern sich auf einer eher abstrakten Ebene mit Ruby, Rails und Webentwicklung auseinandersetzten.

Den morgigen Tag werden Jan und ich nutzen, um uns neben dem sicher wieder immensen Wissenszuwachs dem eigentlichen Zweck einer solchen Veranstaltung zuzuwenden: Wir werden netzwerken, wie noch nie genetzwerkt wurde – noch in Jahren wird man hehre Legenden erzählen von dem unglaublichen Genetzwerke, das wir morgen über Saal A-C des Maritim Hotels kommen lassen werden.

Man sieht sich.

 

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[...] der subjektive Eindruck volle Hallen und gut besetzte Seminarräume vermittelte, hat O’Reilly angekündigt, [...]

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